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EFI Projekt


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"Bio-Objects and Bio-Subjects. Exploring the interface of Science, Technolgy and Society"

Laufzeit des Projektes:

01.01.2012-31.12.2013

Koordination:

Matthias Braun

Emgerings Fields lectures (mehr Informationen)

In dem Zeitraum vom 27.06.2012 bis zum 18.07.2012 findet an vier Abenden die Emerging fields lecture in der Aula des Schlosses in Erlangen statt. Beginn ist jeweils um 18.00 Uhr. Die Termine im Einzelnen, wie auch weitere Informationen finden Sie hier.
 

Kurzbeschreibung:

Naturwissenschaftliche und technologische Spitzenforschung vollzieht sich zunehmend in einem engen Geflecht von ökonomischer Erwartungshaltung und medialer Inszenierung. Einen solch tiefgreifenden Veränderungsprozess und die daraus resultierende Folgen zu antizipieren und vor dem Hintergrund der Vertrauenserwartung der Öffentlichkeit zu bearbeiten ist Ziel des Projektes.

Ausführlichere Projektbeschreibung

Biotechnologische und lebenswissenschaftliche Innovationen zeitigen nicht nur immense Fortschritte auf den unterschiedlichsten Feldern naturwissenschaftlicher und technischer Forschung und treiben damit auch ökonomische Entwicklungen voran, sondern erfassen mit ihrer Dynamik auch grundlegend das Verhältnis von ‚Natur‘, ‚Technik‘ und ‚Gesellschaft‘.
Bio-Objects werden weit über den jetzigen Stand hinaus eine Schlüsselposition in dynamischen, wissensbasierten Gesellschaften und Ökonomien einnehmen;   durchkreuzen  etablierte Kategorien (u.a. ‚natürlich’ vs. ‚künstlich’; und fundamentaler ‚Objekt‘ vs. ‚Subjekt‘ und ‚Natur‘ vs. ‚Kultur‘), überschreiten damit die Grenze des bloß Dinghaften und gewinnen gegenüber ihren Entstehungs- und Verwendungskontexten eine gewisse Selbstständigkeit und Unabhängigkeit
Ziel des Projektes ist es, (1) Bio-Objects als Treiber biotechnologischer Entwicklungen zu identifizieren, (2) sie in ihrer Multidimensionalität zu erfassen  und (3) ihre Auswirkung auf Akteure und Gesellschaft zu untersuchen. Die angesichts dieser Komplexität zu erwartenden Konflikte sollen antizipiert und gestaltet werden.
Mit diesem Approach bringt das Projekt alle fünf Fakultäten an der FAU zusammen und wird durch Expertise von Herbert Gottweis aus Wien sowie Jochen Taupitz aus Mannheim flankiert.